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SARDINIEN
Sardinien ist mit seinen 24.090 qkm die zweitgrößte Insel des Mittelmeeres. Sie hat eine reiche geschichtliche Vergangenheit, die direkt mit der Geschichte und der Entstehung Italiens verbunden ist. Sardinien hat eine Länge von ca. 280 Km und eine Breite von ca. 150 Km. Die Entfernung von der Insel zum Festland beträgt ca. 300 Km übers Meer. Die Häfen von denen Sie je nach Anlaufhafen und Schifffahrtsgesellschaft ausschiffen können sind: Cagliari, Arbatax, Olbia, Golfo degli Aranci, Porto Torres. Die Abfahrtshäfen von dem Festland aus, sind: Genua, Civitavecchia, Fiumicino, Neapel und von der Insel Sizilien aus, mit Abfahrten aus Palermo und Trapani, wird Cagliari angelaufen. Die vielfältigen Landschaftsformen lassen die Insel fast wie einen Kontinent im Kleinen erscheinen. Die kurvenreichen Straßen lassen die Wege wie eine Rennbahn erscheinen und mit der Eröffnung der Motorradsaison häuft sich das Rollen der Motoren die man aus der Ferne hört, als wenn sie zu den Geräuschen der Natur dieser Insel gehören würden. Die lang gezogenen Kurven stellen für Motorradfreunde eine Einladung dar, welche nicht abgelehnt werden kann. Auch bei Surfern und Seglern, aufgrund der nicht selten heftigen und aus den unterschiedlichsten Richtungen wehenden Winde, ist die Insel sehr beliebt. Und die Liebhaber der Extremsportarten? Kommen beim Free Climbing auf die steilen Bergwände auch nicht zu kurz. Sardiniens Bergkette Gennargentu erhebt sich mit Punta La Marmora auf einer Höhe bis auf über 1.800 Meter. Weltweit einzigartig sind die eindrucksvollen Nuraghen, Relikte einer vorchristlichen Hirtenkultur. In erster Linie ist sie aber eine Insel der Steine, Steine in allen Farben, Formen und Variationen, vielfach ausgehöhlt von unterirdischen Wasserläufen. Mehrere hundert Grotten und Höhlen mit zum Teil gewaltigen Tropfsteinen sind so im Lauf von Jahrmillionen entstanden. Das Gebiet Ogliastra
“Ogliastra – Die Natur offenbart sich mit 1001 Vielfältigkeit, deshalb ist es nicht möglich das „Paradies Ogliastra“ mit Worte zu erklären, man kann nur zu einem Besuch einladen um es selbst zu erleben, das ja … !”
(Giovanna Montenero) … Das Meer und die Berge erleben, in einem Paradies, Ogliastra genannt. Eine unberührte und noch unentwickelte Gegend, welche für die Freunde der Natur und der Ruhe, einen Urlaub in absoluter Gelassenheit anbietet. Das Gebiet von Ogliastra gehörte zu der Provinz von Nuoro, bevor es neuerdings zur Provinzhauptstadt ernannt wurde und den Stadtverwaltungssitz noch festzulegen ist. Es befindet sich in eines der wenigen, noch vorhandenen Lungen des Mittelmeerraumes. Erstreckt sich auf der mittelöstlichen Seite von Sardinien, abgehend von der Küste bis zum höchsten Gipfel der Gebirgskette Gennargentu.
Santa Maria Navarrese Gehört zum Bezirk Baunei, Santa Maria Navarrese ist in Italien wegen ihrer zahlreichen naturalistischen und touristischen Sehenswürdigkeiten berühmt geworden. Die Besichtigung von dem karstigen Abgrund “Golga”, 300 m und des „Betilo“, ein Steinklotz mit der Abbildung eines menschlichen Gesichts, gegenüber der Kirche von S. Pietro di Golgo befindlich, sollte man sich auch nicht entgehen lassen. Tortolì/Arbatax Tortolì ist heute ein Geschäftliches - und Entwicklungszentrum im Gebiet Ogliastra. Der Hafen befindet sich im Stadtteil Arbatax und die Flughafenaktivität mit In-und Auslandsflüge fängt mit der Sommersaison an. Die roten Felsen sind das Wahrzeichen von dem Stadtteil Arbatax. Die Auslagen der Geschäften und Boutiquen auf der Flanierstrasse von Tortolì, laden zum Einkaufen ein, während ein Espresso oder ein Eis sitzend am Tisch vor den zahlreichen Bars, beim beobachten der vorbei flanierenden Touristen, im Auto oder zu Fuß, genossen werden kann.
Porto Frailis
Beim erreichen von Porto Frailis, eröffnet sich eine wundervolle
Szenerie mit kristallklares Wasser in smaragdgrün … die Felsen
… sehen aus wie zwei Arme, als wenn die Natur diese Bucht
Umarmen wollte … eine Verführung zum Baden. Ein Baderlebnis mit
sanft abgehendem Grund, auch für Kinder ideal. Cardedu/Gairo Der Ort Cardedu ist wegen seiner roten Steinen entlang des Meereslitoral Baccu ‘e Praidas interessant. Cardedu entstand nach dem die Einwohner den alten Gairo aufgrund einer Überschwemmung im Jahre 1951 verließen; sie zogen nach Gairo Nuovo auch Gairo Sant’Elena genannt, nach Gairo Taquisara und nach Cardedu. Die Ortschaft erlangte ihre endgültige Unabhängigkeit im Jahre 1984.
Ussassai Nach dem Ausschiffen in Arbatax und in Richtung Innenland der Insel, auf der Strasse nach Cagliari über Lanusei via Mandas – Senorbì gefahren, nach dem man entlang der Serpentinenstraße, der SS 198, für ca. 50 Km geklettert ist, befindet man sich inmitten einer unberührten Natur, wild und faszinierend; diese Natur undankbar und bäuerlich, jedoch kumpelhaft und großzügig mit Farben und Düften, gegenüber denjenigen der sie zu respektieren weiß. Dort ist Ussassai; ein Dörfchen das keine Geschichte gemacht hat aber, das demjenigen der die lauten Geräusche und der täglichen Kämpfe unserer Zivilisation überdrüssig ist, Ruhe und Frieden schenkt, und diese Eigenschaften auch zu schätzen weiß. Ussassai erlangt seine Berühmtheit als Ort der Äpfel „a trempa arrubia“ (rote Wange) und viele Birnenarten wie Sa Pira Molenti, Sa Pira Irdi Noa und weitere mehr. Die Außergewöhnlichkeit von dem Dörfchen allerdings, liegt darin, bestimmte Anlässe mit einer besonderen Produktion von Weißbrot zu gestalten, je nach Anlass nehmen die Brote in den Händen der Back-Künstlerinnen besondere und unzählige Formen und Farben an. Ussassai ist auch reich an Grotten und bietet die Möglichkeit lange geführte Wanderungen zu unternehmen. Die Bergwände stellen für Kletterer eine Attraktion dar. Außerdem hat auch hier in Ussassai die nuraghische Zivilisation durch die Anwesenheit von domus de Janas von Cost’er Janas, Orgia, Perdobia, Aurraci ihre Spuren hinterlassen, und auch hier dürfen die megalithischen Strukturen wie Taccu Addai und Pissulurci nicht fehlen.
Taccu: Le montagne d’Ogliastra Osini Zu den Merkmalen durch die sich Osini von anderen Ortschaften unterscheidet, gehören sicherlich die Nuraghen von Serbissi und Perd’e Bella, welche auf einer Höhe von Über 1000 m gebaut wurden. Der Durchgang im Felsen, die Treppe von San Giorgio, ließ im vergangenen Jahrhundert gerade den Durchgang für ein Pferd zu und befindet sich auf dem Gipfel eines Taccu (Berg). Auch Osini wie Gairo hat eine Auswanderung seiner gesamten Bevölkerung aufgrund eines Erdrutsches infolge eines Unwetters im Jahre 1951 erlitten. Ulassai Berühmt wegen der Grotte Su Marmuri. Mit der Beschaffenheit seiner Felsen erlaubt es den Liebhabern von extremen Sportarten die Ausübung von Free Climbing. Das Handwerk darf nicht unerwähnt bleiben. Die Verarbeitung von sardischer Wolle und Leinen, werden in den Händen der Weberinnen, die mittlerweile sich auch modernisiert haben, zu Bettdecken, Teppiche und Dekor-Vorhängen verarbeitet. Seui Verschiedene Sehenswürdigkeiten mit seinem besonders charakteristischen historischen Zentrum mit Balkonen aus Schmiedeisen. Im historischen Zentrum befindet sich auch das spanische Gefängnis. Viele Gipfel über 1000 m charakterisieren diese kleine Ortschaft, mit der Wäscherei der Anthrazitgrube von S. Sebastiano, mittlerweile nicht mehr in Betrieb. Der Wasserfall Scala Middai und der Naturpark von Montarbu sind weitere Sehenswürdigkeiten von Seui, hier lohnt sich ein Ausflug.
Lanusei Sitz der Diözese mit ihrer panoramischen Lage, ist Lanusei mit einem bis zum Meer reichenden Ausblick dominant. Lanusei ist eine florierende Stadt sowohl aus wirtschaftlicher als auch aus touristischer und kultureller Sicht.
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